Brussels Airlines: was Passagiere über die belgische Airline der Lufthansa Group berichten
Brussels Airlines entstand 2006 aus der Fusion von SN Brussels Airlines (Nachfolgerin der traditionsreichen Sabena) und Virgin Express und gehört heute zur Lufthansa Group, mit Drehkreuz am Flughafen Brüssel-Zaventem. Von der Sabena hat sie ein für eine europäische Airline dieser Größe besonders umfangreiches Netz nach Zentralafrika geerbt, das weiterhin eines ihrer Alleinstellungsmerkmale ist.
Die Flotte
Brussels Airlines fliegt auf europäischen Strecken mit Airbus A320 und A319, ergänzt durch eine Gruppe von Airbus A330 für Langstreckenverbindungen nach Subsahara-Afrika und zeitweise nach Nordamerika. Die europäische Flotte folgt bei der Kabinenkonfiguration den Standards der Lufthansa Group, während die A330 ein spezifischeres Langstreckenprodukt für die afrikanischen Strecken behalten.
Geschichte und Positionierung
Brussels Airlines entstand 2006 aus der Fusion von SN Brussels Airlines, der Nachfolgerin der traditionsreichen Sabena, und Virgin Express und gehört heute zur Lufthansa Group. Von der Sabena hat sie ein für eine europäische Airline dieser Größe besonders umfangreiches Netz nach Zentralafrika geerbt, ein Erbe, das bis heute ihr stärkstes Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen europäischen Carriern vergleichbarer Größe ist.
Strecken und Netz
Das Netz umfasst Kurz- und Mittelstrecken in ganz Europa ab dem Drehkreuz Brüssel-Zaventem sowie mehrere Ziele in Zentral- und Westafrika, die mit dem A330 bedient werden und bei denen die Airline eine Direktverbindung bietet, die nur wenige andere europäische Carrier in dieser Breite nachbilden.
An Bord und Service
Die Einbindung in das Miles-&-More-Programm der Lufthansa Group erleichtert die Anschlüsse für alle, die mit anderen Airlines der Allianz reisen. An Bord ist der Service auf den afrikanischen Langstrecken im Allgemeinen sorgfältig, während auf den kürzeren Europaflügen das Produkt dem kontinentalen Standard entspricht, ohne besondere Merkmale.
Was laut Bewertungen funktioniert
- Direktverbindungen in mehrere Städte Zentralafrikas, die von vielen anderen europäischen Carriern nicht bedient werden.
- Kabinenpersonal, das oft als freundlich beschrieben wird, besonders auf Langstreckenflügen.
- Gute Einbindung in das Miles-&-More-Programm und die Anschlüsse innerhalb der Lufthansa Group.
Was am häufigsten kritisiert wird
- Häufige Verspätungen auf Kurzstreckenflügen ab Brüssel, besonders in Stoßzeiten.
- Beinfreiheit in der Economy auf Langstreckenflügen als knapp empfunden, verglichen mit direkten Wettbewerbern auf denselben afrikanischen Strecken.
- Bearbeitung von Beschwerden durch den Kundenservice als langsam beschrieben, mit Antwortzeiten von mehreren Wochen.
Brussels Airlines ist eine solide Wahl für alle, die Zentralafrika mit einer Direktverbindung ab Europa erreichen müssen, dank eines Netzes, das nur wenige Konkurrenten in dieser Breite abdecken. Weniger geeignet ist sie für alle, die auf einem langen Flug maximalen Komfort in der Economy suchen, wo der Platz im unteren Mittelfeld der Branche bleibt.
Wenn Sie mit umfangreichem Gepäck nach Afrika fliegen, prüfen Sie vorab die Freigepäckgrenze für genau diese Strecke: Auf einigen afrikanischen Zielen weichen die Gepäckregeln von den europäischen Standardregeln der Gruppe ab.
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