Austrian Airlines: Was Sie von der Wiener Fluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe erwarten können
Austrian Airlines: Was Sie von der Wiener Fluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe erwarten können

Austrian Airlines: Was Sie von der Wiener Fluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe erwarten können

Austrian Airlines, 1957 gegründet und seit 2009 Teil der Lufthansa-Gruppe, betreibt von ihrem Drehkreuz Wien aus ein Netz, das europäische Kurzstrecken mit interkontinentalen Verbindungen nach Nordamerika, Afrika und Asien verbindet. Innerhalb der deutschen Gruppe positioniert sie sich als Full-Service-Anbieter im gehobenen Segment, mit starkem Transitverkehr zwischen Osteuropa und dem Rest der Welt.

Geschichte und Positionierung

Austrian Airlines, 1957 gegründet und seit 2009 Teil der Lufthansa-Gruppe, positioniert sich innerhalb der deutschen Gruppe als Full-Service-Anbieter im gehobenen Segment, mit starkem Transitverkehr zwischen Osteuropa und dem Rest der Welt dank der geografischen Lage Wiens, historisch eine Brücke zwischen Westeuropa und dem Balkan, Mittel- und Osteuropa und darüber hinaus. Die Marke Austrian wird innerhalb der Lufthansa-Gruppe auch wegen ihrer starken nationalen Identität und der historischen Verbindung zum Flughafen Wien, die bis in die ersten österreichischen Nachkriegsjahre zurückreicht, eigenständig beibehalten.

Die Flotte

Auf den Europastrecken setzt Austrian hauptsächlich Airbus A320 und A321 ein, ergänzt durch Embraer 195 auf Regionalstrecken mit geringerer Nachfrage, typischerweise in die mittel- und osteuropäischen Hauptstädte mit geringerem Verkehrsaufkommen. Die Langstrecke wird mit Boeing 777-200ER und 767-300ER bedient, wobei Letztere im Rahmen des Flottenerneuerungsplans der Lufthansa-Gruppe schrittweise ersetzt werden. Die regionalen Embraer 195 erlauben es der Gesellschaft, auch die mittel- und osteuropäischen Hauptstädte mit geringerem Verkehrsaufkommen effizient zu bedienen, ohne verlustbringend größere Flugzeuge einsetzen zu müssen.

Strecken und Netz

Drehkreuz bleibt Wien, von dem aus ein Netz europäische Kurzstrecken mit interkontinentalen Verbindungen nach Nordamerika, Afrika und Asien verbindet, mit einem hohen Anteil an Transitpassagieren nach Osteuropa, die Wien als bevorzugten Zwischenstopp im Lufthansa-Netz nutzen. Die Strecken auf den Balkan und nach Osteuropa bleiben eine historische Stärke des Austrian-Netzes, ein Erbe der geografischen Lage Wiens im ehemaligen Habsburgerreich.

An Bord und Service

Austrian erhält in der Regel gute Bewertungen für den Service in der Business Class auf der Langstrecke und für die Effizienz des Flughafens Wien beim Umsteigen, dank einer Drehkreuzstruktur, die auf Transitreisende mit im Vergleich zu anderen großen europäischen Drehkreuzen relativ kurzen Umsteigezeiten ausgelegt ist.

Tarife und Gepäck

Die Economy-Basistarife enthalten in der Regel eine Freigrenze für Handgepäck, wobei aufgegebenes Gepäck bei den günstigsten Tarifen oft separat hinzugebucht werden muss – ein Modell, das dem halb entbündelten Ansatz, den in den letzten Jahren mehrere traditionelle europäische Fluggesellschaften übernommen haben, immer ähnlicher wird.

Was Passagiere sagen

Die häufigste Kritik betrifft die Economy-Tarife, die im Vergleich zu den Billigkonkurrenten auf denselben europäischen Strecken als hoch empfunden werden – ein Thema, das viele traditionelle europäische Fluggesellschaften teilen, die auf Kurzstrecken mit Billiganbietern konkurrieren. Die positivsten Bewertungen betreffen oft gerade die Effizienz der Anschlüsse in Wien, einem Drehkreuz, das allgemein als weniger chaotisch gilt als andere große europäische Flughäfen.

  • Wien als effizientes Drehkreuz für Anschlüsse nach Osteuropa und darüber hinaus.
  • Service in der Business Class auf den interkontinentalen Strecken positiv bewertet.
  • Relativ kurze Umsteigezeiten im Vergleich zu anderen großen europäischen Drehkreuzen.
  • Teil einer großen Gruppe (Lufthansa) mit Zugang zu einem breiteren Wartungs- und Supportnetz.
  • Economy-Tarife auf denselben europäischen Strecken in der Regel höher als bei Billigfliegern.
  • Gelegentliche Verspätungen durch die Überlastung des mitteleuropäischen Luftraums in der Hochsaison.
  • Langstreckenflotte mit der 767 noch nicht vollständig erneuert.

Austrian Airlines lohnt sich für alle, die einen effizienten Anschluss über Wien nach Osteuropa oder Asien brauchen, weniger für diejenigen, die auf einer einfachen europäischen Punkt-zu-Punkt-Strecke den niedrigstmöglichen Tarif suchen. Wenn Ihre Reiseroute einen knappen Umstieg in Wien vorsieht, bewältigt das Netz der Lufthansa-Gruppe interne Anschlüsse in der Regel dennoch gut. Vergleichen Sie den Tarif von Austrian stets mit dem der Billigflieger auf derselben europäischen Strecke: Der Preisunterschied entspricht nicht immer einem proportionalen Unterschied im Service.

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