Kaunas: modernistische Architektur der Zwischenkriegszeit
Kaunas: modernistische Architektur der Zwischenkriegszeit

Kaunas: modernistische Architektur der Zwischenkriegszeit

Provisorische Hauptstadt Litauens zwischen den beiden Weltkriegen, bewahrt Kaunas eine der am besten erhaltenen Sammlungen modernistischer Architektur in Europa.

Das Zentrum, berühmt für seine modernistische Architektur der Zwischenkriegszeit, lässt sich bequem zu Fuß erkunden.

Die Burg Kaunas, eine gotische Festung aus dem vierzehnten Jahrhundert, bleibt das älteste Wehrdenkmal der Stadt an der Konfluenz zweier Flüsse.

Nur wenige Schritte entfernt bleibt die Freiheitsallee, ein Fußgängerweg mit knapp zwei Kilometern Länge, von modernistischen Gebäuden flankiert, die während der Periode der provisorischen Hauptstadt gebaut wurden.

Wenn man weitergehen, besucht man das Museum des Teufels, das über dreitausend Figurinen zeigt, die einen Teufel darstellen und von einem einzigen litauischen Sammler gesammelt wurden.

Gegen Abend belebt das Altstadt-Viertel Restaurants und Nachtleben um die gotische Kathedrale aus rotem Backstein.

Kaunas war zwischen 1920 und 1939 provisorische Hauptstadt Litauens, als Vilnius unter polnischer Kontrolle stand - eine Zeit, die eine Blüte der europäischen modernen Architektur brachte, heute ein UNESCO-Weltkulturerbe und Ziel für Designbegeisterte.

Das Kaunas-Museum des Teufels beherbergt Statuetten aus Dutzenden verschiedener Länder, fast ausschließlich von einem litauischen Sammler geschenkt, der um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert lebte, heute mit neuen Erwerbungen ergänzt.

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