Kramfors: wo Schweden auf die eigenen Arbeiter schoss
Kramfors: wo Schweden auf die eigenen Arbeiter schoss

Kramfors: wo Schweden auf die eigenen Arbeiter schoss

Am Ångermanälven-Fluss in Zentralschweden beherbergt Kramfors die Erinnerung an eine der dramatischsten Episoden der schwedischen Arbeitsgeschichte.

Ein Auto ist besonders hilfreich, um die Talumgebung zu erkunden.

Das berührende Lunde-Denkmal, im nahe gelegenen Dorf Ådalen, erinnert an Arbeiter, die während eines berühmten und dramatischen Streiks 1931 von der Armee getötet wurden, ein Ereignis, das die moderne schwedische Politik für immer veränderte.

Wenige Minuten entfernt bleibt der riesige Fluss Ångermanälven, mit seinen bewaldeten Ufern, ein dauerhaftes Symbol der Zellstoffindustrie, die das Tal Jahrzehnte lang dominierte.

Wenn man zur Küste führt, erreicht man die Hochküste mit wirklich spektakulären Aussichten auf den Golf von Botien von den umliegenden Höhen.

Am Abend servieren Restaurants vor Ort frischen Flussfisch nach der alten kulinarischen Tradition Zentralschwedens.

Die tragischen Schießereien von Ådalen 1931, bei denen die schwedische Armee während eines Arbeiterstreiks fünf Demonstranten tötete, schockierten die gesamte nationale Öffentlichkeit zutiefst und trugen zum Aufstieg der schwedischen sozialdemokratischen Bewegung in den folgenden Jahren bei.

Kramfors, um die Zellstoffindustrie am Fluss Ångermanälven herum entwickelt, bleibt heute ein wichtiges Symbol der Erinnerung an Industriearbeiter des gesamten Schwedens des zwanzigsten Jahrhunderts.

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